Angebote zu "Informationsgesellschaft" (4 Treffer)

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Geographien  normativer Aneignung
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Bereits seit einigen Jahren gibt es in Deutschland die Diskussion über die Privatisierung des öffentlichen Raumes durch die vermehrt eingesetzte Videoüberwachung, wobei der schmale Grat zwischen Notwendigkeit und Überfluss dieser Massnahme ermessen wird. In einigen Städten Deutschlands wurde, entgegen aller Kritik, bereits mit den visuellen Überwachungen begonnen, die ein verstärktes Sicherheitsempfinden versprechen sollen. Spätestens nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 ist sie Bestandteil unseres Lebens geworden (BARTSCH 2004:46), so dass ein jeder damit rechnen muss, auf Schritt und Tritt videoüberwacht zu werden (BELINA 2002:16). In Deutschland wurden allein Anfang 2000 mindestens 400.000 Kameras zur Überwachung öffentlich zugänglicher Räume betrieben, wobei es sich überwiegend um eine Überwachung durch Privatpersonen handelte. Die staatliche Überwachung des öffentlichen Raumes fiel dagegen geringer aus (MÜLLER 2008:20). Dennoch stellen diese Angaben kein verlässliches Bild der Verbreitung privater Videoüberwachung dar, weil sie immer noch keiner Bewilligungspflicht unterliegt und deshalb von jedem ohne Erlaubnis angewendet werden kann (KLAUSER 2004:106). Eine zunehmend vollständige Beobachtung wird von den meisten der in Forschungsstudien befragten Bürger akzeptiert. Entgegen beiläufiger Kritik haben sich fast alle Befragten an die verschiedenen Überwachungsapparate gewöhnt und nehmen die Versprechen einer Sicherheitsstabilisierung an, ohne ihre Privatsphären und persönliche Freiheit zu verteidigen oder gegen eine flächendeckende Überwachung zu protestieren (SOFSKY 2007:13). Während die Befürworter der visuellen Überwachung von einer Verstärkung der Inneren Sicherheit sprechen, befürchten die Widersacher jedoch die totale Durchschaubarkeit nach dem Motto: Big Brother is watching you (BELINA 2002:16). Dabei stellt die Videoüberwachung öffentlicher Strassen und Plätze im Gegensatz zu der im Privaten durchgeführten einen enormen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar (ebd.:18), so dass sich die gegenwärtigen alltäglichen geographischen Verhältnisse immer mehr räumlich und zeitlich entankerten spätmodernen Lebensformen annähern (WERLEN 2008:303). Infolgedessen sind die Zunahme der Videoüberwachung und die Verbesserung ihrer Technik im gesellschaftlichen Wandel vom Wohlfahrts- und Präventionsstaat, hin zu einer Risiko- und Informationsgesellschaft zu betrachten (MÜLLER 2008:21)...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
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Der 'gläserne' Arbeitnehmer in der Informations...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Technologiesprünge mit den damit verbundenen Wachstumsschüben der Wirtschaft sind in der Geschichte bekannt. Die Dampfmaschine, der mechanische Webstuhl, der Benzinmotor und die Transistortechnik sind lediglich einige dieser Technologien. Der Technologiesprung der heutigen Gesellschaft ist die Informatisierung und Digitalisierung von Daten. Diese Entwicklungen durchdringen zunehmend den Arbeitsplatz. Mit der zunehmenden Digitalisierung personenbezogener Daten wird auch die Überwachung des Arbeitnehmers (AN) erleichtert. Die Kontrolle des Arbeitnehmers in der Informationsgesellschaft ist ein Thema, dass so aktuell ist wie nie zuvor. Fragen, die immer wieder aufkommen, sind beispielsweise, ob wir heutzutage in einer Überwachungsgesellschaft leben und falls dies zutrifft, welche Arten der Überwachung existieren und vor allem wer überwacht wird. Überwachungsmechanismen im Arbeitsverhältnis sind unter anderem Videoüberwachungen, biometrische Zugangskontrollen, Internet und Intranet, E-mail, Personalinformationssysteme und Arbeitszeiterfassung. Weil ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz fehlt, ist die Grenze der zulässigen Überwachung durch technische Einrichtungen unklar. Jüngste Schlagzeilen, wie beispielsweise die heimliche Videoüberwachung von Mitarbeitern in LIDL-Märkten oder die Bespitzelung der Mitarbeiter der Deutschen Bahn durch technische Überwachungseinrichtungen, haben bestätigt, dass Arbeitgeber (AG) die Möglichkeit wahrnehmen ihre Mitarbeiter zu überwachen und auszuspionieren. Damit greifen Arbeitgeber in die Privatsphäre des Arbeitnehmers ein und verletzen ihre informationelle Selbstbestimmung, d.h. die eigene Bestimmung darüber, wie der Arbeitnehmer mit seinen persönlichen und privaten Informationen umgeht und an wen er sie weitergibt und zur Verfügung stellt. Der Arbeitnehmer wird zunehmend ¿gläsern¿, d.h. transparent und durchsichtig und somit gegenüber dem Arbeitgeber zerbrechlich. Die Videoüberwachung ist lediglich ein Beispiel für eine technische Einrichtung zur Überwachung der Arbeitnehmer. Daneben können regelmäßig im Betrieb eingesetzte Kommunikationseinrichtungen wie z.B. Internet und Telefon zur Überwachung genutzt werden. Diese Einrichtungen ermöglichen es dem AG ebenso, die Leistung und das Verhalten von Mitarbeitern zu kontrollieren, obwohl der eigentliche Zweck dieser Einrichtungen lediglich dem Unternehmensziel dienen sollte. Ein eindeutiges Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz liegt zurzeit nicht [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.10.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Bereits seit einigen Jahren gibt es in Deutschland die Diskussion über die Privatisierung des öffentlichen Raumes durch die vermehrt eingesetzte Videoüberwachung, wobei der schmale Grat zwischen Notwendigkeit und Überfluss dieser Maßnahme ermessen wird. In einigen Städten Deutschlands wurde, entgegen aller Kritik, bereits mit den visuellen Überwachungen begonnen, die ein verstärktes Sicherheitsempfinden versprechen sollen. Spätestens nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 ist sie Bestandteil unseres Lebens geworden (BARTSCH 2004:46), so dass ein jeder damit rechnen muss, auf Schritt und Tritt videoüberwacht zu werden (BELINA 2002:16). In Deutschland wurden allein Anfang 2000 mindestens 400.000 Kameras zur Überwachung öffentlich zugänglicher Räume betrieben, wobei es sich überwiegend um eine Überwachung durch Privatpersonen handelte. Die staatliche Überwachung des öffentlichen Raumes fiel dagegen geringer aus (MÜLLER 2008:20). Dennoch stellen diese Angaben kein verlässliches Bild der Verbreitung privater Videoüberwachung dar, weil sie immer noch keiner Bewilligungspflicht unterliegt und deshalb von jedem ohne Erlaubnis angewendet werden kann (KLAUSER 2004:106). Eine zunehmend vollständige Beobachtung wird von den meisten der in Forschungsstudien befragten Bürger akzeptiert. Entgegen beiläufiger Kritik haben sich fast alle Befragten an die verschiedenen Überwachungsapparate gewöhnt und nehmen die Versprechen einer Sicherheitsstabilisierung an, ohne ihre Privatsphären und persönliche Freiheit zu verteidigen oder gegen eine flächendeckende Überwachung zu protestieren (SOFSKY 2007:13). Während die Befürworter der visuellen Überwachung von einer Verstärkung der Inneren Sicherheit sprechen, befürchten die Widersacher jedoch die totale Durchschaubarkeit nach dem Motto: Big Brother is watching you (BELINA 2002:16). Dabei stellt die Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze im Gegensatz zu der im Privaten durchgeführten einen enormen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar (ebd.:18), so dass sich die gegenwärtigen alltäglichen geographischen Verhältnisse immer mehr räumlich und zeitlich entankerten spätmodernen Lebensformen annähern (WERLEN 2008:303). Infolgedessen sind die Zunahme der Videoüberwachung und die Verbesserung ihrer Technik im gesellschaftlichen Wandel vom Wohlfahrts- und Präventionsstaat, hin zu einer Risiko- und Informationsgesellschaft zu betrachten (MÜLLER 2008:21)...

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