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Der 'gläserne' Arbeitnehmer in der Informations...
57,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Technologiesprünge mit den damit verbundenen Wachstumsschüben der Wirtschaft sind in der Geschichte bekannt. Die Dampfmaschine, der mechanische Webstuhl, der Benzinmotor und die Transistortechnik sind lediglich einige dieser Technologien. Der Technologiesprung der heutigen Gesellschaft ist die Informatisierung und Digitalisierung von Daten. Diese Entwicklungen durchdringen zunehmend den Arbeitsplatz. Mit der zunehmenden Digitalisierung personenbezogener Daten wird auch die Überwachung des Arbeitnehmers (AN) erleichtert. Die Kontrolle des Arbeitnehmers in der Informationsgesellschaft ist ein Thema, dass so aktuell ist wie nie zuvor. Fragen, die immer wieder aufkommen, sind beispielsweise, ob wir heutzutage in einer Überwachungsgesellschaft leben und falls dies zutrifft, welche Arten der Überwachung existieren und vor allem wer überwacht wird. Überwachungsmechanismen im Arbeitsverhältnis sind unter anderem Videoüberwachungen, biometrische Zugangskontrollen, Internet und Intranet, E-mail, Personalinformationssysteme und Arbeitszeiterfassung. Weil ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz fehlt, ist die Grenze der zulässigen Überwachung durch technische Einrichtungen unklar. Jüngste Schlagzeilen, wie beispielsweise die heimliche Videoüberwachung von Mitarbeitern in LIDL-Märkten oder die Bespitzelung der Mitarbeiter der Deutschen Bahn durch technische Überwachungseinrichtungen, haben bestätigt, dass Arbeitgeber (AG) die Möglichkeit wahrnehmen ihre Mitarbeiter zu überwachen und auszuspionieren. Damit greifen Arbeitgeber in die Privatsphäre des Arbeitnehmers ein und verletzen ihre informationelle Selbstbestimmung, d.h. die eigene Bestimmung darüber, wie der Arbeitnehmer mit seinen persönlichen und privaten Informationen umgeht und an wen er sie weitergibt und zur Verfügung stellt. Der Arbeitnehmer wird zunehmend ¿gläsern¿, d.h. transparent und durchsichtig und somit gegenüber dem Arbeitgeber zerbrechlich. Die Videoüberwachung ist lediglich ein Beispiel für eine technische Einrichtung zur Überwachung der Arbeitnehmer. Daneben können regelmässig im Betrieb eingesetzte Kommunikationseinrichtungen wie z.B. Internet und Telefon zur Überwachung genutzt werden. Diese Einrichtungen ermöglichen es dem AG ebenso, die Leistung und das Verhalten von Mitarbeitern zu kontrollieren, obwohl der eigentliche Zweck dieser Einrichtungen lediglich dem Unternehmensziel dienen sollte. Ein eindeutiges Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz liegt zurzeit nicht [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Arbeitsrechtliche Grundsätze im Datenschutzrech...
36,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 1,5, Hochschule Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist die Datenerhebung und Überwachung von Arbeitnehmern zulässig? Im Datenschutz werden hauptsächlich personenbezogene und besondere personenbezogene Daten, welches erhoben, verarbeitet oder genutzt wird, geschützt. Das Datenschutzrecht wurde am 1.09.2009 reformiert. Dies geschah aufgrund der Datenschutzskandale bei Lidl, Telekom und Deutsche Bahn. Damit wurde von vielen Arbeitnehmern das Persönlichkeitsrecht verletzt, was verfassungsrechtlich fest garantiert ist vgl. Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 2 Abs. 1 GG. Das Persönlichkeitsrecht wurde durch das Mithören der dienstlichen oder privaten Telefonate und über die Videoüberwachung an nicht zulässigen Stellen verletzt. Grundsätzlich galt das Datenschutzrecht durch den 28 BDSG sehr allgemein. Durch die Reformierung wurde die Vorschrift 32 BDSG eingefügt, welches sich wesentlich auf das Arbeitsrecht erstreckt und die Betroffenen Arbeitnehmer die gem. 3 Abs. 11 BDSG erfasst sind, Anwendung findet. 32 BDSG gilt für alle Beschäftigten gem. 3 Abs. 11 BDSG. Der Begriff für die Beschäftigten ist nach dieser Norm weiter gefasst als des Arbeitnehmers. Es werden nicht nur Arbeitnehmer erfasst, sondern auch (Auszubildende, Personen in Fortbildung/ Umschulung), Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Ein-Euro-Jobber), arbeitnehmerähnliche Personen, Beamte Richter und Soldaten (auch Zivildienstleistende) sowie Bewerber. Das Datenschutzrecht erfordert eine wirksame Einwilligung des Betroffenen. Die Einwilligung muss auf der freien Entscheidung des Betroffenen beruhen. Eine Einwilligung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Abweichungen in den Formalitäten der Einwilligung sind zulässig, wenn Eilbedürftigkeit besteht. Bei der Eilbedürftigkeit sollte eine mündliche oder fernmündliche Einwilligung, wie z.B. bei Telefoninterviews ausreichen. Bei einer Verletzung des Betroffenen hat das Datenschutzrecht Ansprüche auf Benachrichtigung, Sperrung, Löschung, Berichtigung, Auskunft und Schadensersatz zuerkannt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Videoüberwachung am Arbeitsplatz
40,90 CHF *
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Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 1,0, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben der Kontrolle der Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen und der Wahrnehmung des Hausrechts dient die Videoüberwachung zumeist auch der Strafprävention und -aufklärung. Grundsätzlich hat jeder Einsatz von Videokameras in internen sowie in öffentlich zugänglichen Arbeitsräumen die Anwendung unterschiedlicher rechtlicher Regelungen zur Folge. Setzt der Arbeitgeber ein Videoüberwachungssystem ein und werden Arbeitnehmer von der Kamera erfasst, so führt deren Einsatz in jedem Fall zu einer Beschränkung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Arbeitnehmer. Dabei spielt die Eingriffsintensität eine entscheidende Rolle. Der Arbeitgeber kann sich ebenfalls auf grundrechtlich geschützte Interessen berufen, die er als Rechtfertigungsgründe für den Einsatz der Kamera am Arbeitsplatz geltend machen kann. Nach der Rechtsprechung des BAG kommt es auf eine Abwägung zwischen der Intensität des Eingriffs in das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers einerseits und den berechtigten Interessen des Arbeitgebers andererseits an. Die wichtigste gesetzliche Vorgabe ist das BDSG, das gem. 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG auch auf private Arbeitgeber Anwendung findet. Für die Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen bietet das BDSG mit 6b BDSG eine spezielle Erlaubnisnorm. Diese ist zu beachten, wenn der Arbeitgeber eine Videoüberwachung z. B. in Verkaufsräumen und Schalterhallen beabsichtigt. Eine analoge Anwendung des 6b BDSG auf die Videoüberwachung nicht öffentlich zugänglicher Arbeitsplätze scheidet allerdings aus. In diesem Fall stellt sich die Frage nach der Anwendbarkeit des 28 BDSG und des neuen 32 BDSG. Letzterer soll allerdings das wiedergeben, was in der Rechtsprechung schon jetzt anerkannt ist und stellt somit - wie schon 28 BDSG zuvor - keine spezielle Erlaubnisnorm für die Videoüberwachung am nicht öffentlich zugänglichen Arbeitsplatz dar. Des Weiteren können i. S. d. 4 Abs. 1 BDSG neben der Einwilligung der Arbeitnehmer die Notwehrrechte gem. 227 BGB und 32, 34 StGB sowie kollektivrechtliche Vereinbarungen die Videoüberwachung rechtfertigen. Besteht im Unternehmen ein Betriebsrat, ist das Mitbestimmungsrecht nach 87 Abs. 1 BetrVG zu beachten. Von grundlegender Bedeutung ist dabei 75 Abs. 2 S. 1 BetrVG, der das Persönlichkeitsrecht der Arbeitnehmer schützt. Weiterhin können Videoaufzeichnungen im Fall eines Arbeitsgerichtsprozesses im Wege des Augenscheinbeweises in den Prozess eingeführt werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Ortung von Mitarbeitern durch Handy und GPS-Nav...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Die kürzlich Enthüllten Skandale in verschiedenen Unternehmen haben gezeigt, dass der Arbeitnehmerdatenschutz dringend überarbeitet werden muss. In vielen Unternehmen werden Mitarbeiter nicht nur bespitzelt sondern auch ganz offiziell überwacht. Inwieweit ist der Arbeitnehmerdatenschutz in Verbindung mit verschiedenen Überwachungsmöglichkeiten gerechtfertigt? Diese Frage stellen sich zur heutigen Zeit nicht nur die Beschäftigten, die bereits selbst und meistens auch ganz offiziell betroffenen sind, sondern auch Arbeitnehmer die Angst vor einer solchen Überwachung in ihrem Unternehmen haben. Zu beachten bei einer Mitarbeiterüberwachung sind die individuellen Rechte der Arbeitnehmer, Mitbe- stimmungsrechte des Betriebsrates sowie die allgemein geltenden Datenschutzgesetze. Je nach Art und Weise der Überwachung sind unterschiedliche Punkte zu beachten. Es gibt viele verschiedene Überwachungsmethoden. Das wohl häufigste Instrument ist die Videoüberwachung. Spannend wird es aber bei der Ortung von Mitarbeitern über GPS-Navigationssysteme und Handy. Diese Methode wird häufig bei mobilen Arbeitnehmern angewandt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Moderecht
112,10 € *
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Zum Werk Das neue Praxis-Handbuch zum Moderecht behandelt alle wichtigen rechtlichen Aspekte von Einkauf über Produktion bis zum Vertrieb von Modeartikeln. Aus zahlreichen Gebieten vom IT-Recht bis zum Steuerrecht finden sich praktische Lösungen für Produktion, Vermarktung und Vertrieb. Inhalt - Vertriebsformen im Modehandel - vom Identity Corner bis zum Franchisesystem (Direktvertrieb, Franchise, Lizenzen im Modebereich) - Kartellrechtliche Compliance im Modehandel (Aufbau richtiger Compliance-Strukturen, Lieferanten-Compliance) - Marketing (Influencer, Retargeting, Celebrities, Testimonials, Gewinnspiele, Preisausschreiben, Chatbots, Produktbewertungen und smarte Preisgestaltung, Einfluss auf Influencer, Blogging, Social Media und Drohnen) - Labeling (Kennzeichnung, Verpackung, Zertifizierung von Fashion-Items, Verwendung von Nachhaltigkeitsnachweisen, Biolabels oder anderen Zertifikaten) - Produkthaftung und Produktsicherheit - Digitalisierung der Modebranche (Beacontechnologien, Smartwear, - Videoüberwachung, Digitalisierte Prozesse, ePayment, Gutscheinkarten, Rechnungsstellung, einvoicing) - Schutz von Modeerzeugnissen vor Nachahmern (Gewerblicher Schutz, 3D-Drucktechnologien, Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen, Produktpiraterie) - Arbeitnehmer-Benefits/Rabatte - Kunden- und Lieferanteninsolvenz - M&A zur Standortsicherung - Flexibilität und Expansion durch moderne Gesellschaftsformen - Steuerfragen - Gestaltung von Mietverträgen/Umsatzmietklauseln (click and collect etc.) - Filialbasierte Rücknahmesysteme. Vorteile auf einen Blick - praktisch relevante Themen - erstklassige, renommierte Autorinnen und Autoren - Lösungen für die tägliche Arbeit Zielgruppe Für Rechtsanwälte, Justiziare in Modeunternehmen, Mode-Unternehmer, Zulieferer, Hersteller, Vertriebssysteme, Verkaufseinheiten und natürlich auch deren steuerliche und Unternehmens-Berater.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.09.2020
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Arbeitsrechtliche Grundsätze im Datenschutzrech...
29,99 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 1,5, Hochschule Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist die Datenerhebung und Überwachung von Arbeitnehmern zulässig? Im Datenschutz werden hauptsächlich personenbezogene und besondere personenbezogene Daten, welches erhoben, verarbeitet oder genutzt wird, geschützt. Das Datenschutzrecht wurde am 1.09.2009 reformiert. Dies geschah aufgrund der Datenschutzskandale bei Lidl, Telekom und Deutsche Bahn. Damit wurde von vielen Arbeitnehmern das Persönlichkeitsrecht verletzt, was verfassungsrechtlich fest garantiert ist vgl. Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 2 Abs. 1 GG. Das Persönlichkeitsrecht wurde durch das Mithören der dienstlichen oder privaten Telefonate und über die Videoüberwachung an nicht zulässigen Stellen verletzt. Grundsätzlich galt das Datenschutzrecht durch den 28 BDSG sehr allgemein. Durch die Reformierung wurde die Vorschrift 32 BDSG eingefügt, welches sich wesentlich auf das Arbeitsrecht erstreckt und die Betroffenen Arbeitnehmer die gem. 3 Abs. 11 BDSG erfasst sind, Anwendung findet. 32 BDSG gilt für alle Beschäftigten gem. 3 Abs. 11 BDSG. Der Begriff für die Beschäftigten ist nach dieser Norm weiter gefasst als des Arbeitnehmers. Es werden nicht nur Arbeitnehmer erfasst, sondern auch (Auszubildende, Personen in Fortbildung/ Umschulung), Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Ein-Euro-Jobber), arbeitnehmerähnliche Personen, Beamte Richter und Soldaten (auch Zivildienstleistende) sowie Bewerber. Das Datenschutzrecht erfordert eine wirksame Einwilligung des Betroffenen. Die Einwilligung muss auf der freien Entscheidung des Betroffenen beruhen. Eine Einwilligung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Abweichungen in den Formalitäten der Einwilligung sind zulässig, wenn Eilbedürftigkeit besteht. Bei der Eilbedürftigkeit sollte eine mündliche oder fernmündliche Einwilligung, wie z.B. bei Telefoninterviews ausreichen. Bei einer Verletzung des Betroffenen hat das Datenschutzrecht Ansprüche auf Benachrichtigung, Sperrung, Löschung, Berichtigung, Auskunft und Schadensersatz zuerkannt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.09.2020
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Der 'gläserne' Arbeitnehmer in der Informations...
48,00 € *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Technologiesprünge mit den damit verbundenen Wachstumsschüben der Wirtschaft sind in der Geschichte bekannt. Die Dampfmaschine, der mechanische Webstuhl, der Benzinmotor und die Transistortechnik sind lediglich einige dieser Technologien. Der Technologiesprung der heutigen Gesellschaft ist die Informatisierung und Digitalisierung von Daten. Diese Entwicklungen durchdringen zunehmend den Arbeitsplatz. Mit der zunehmenden Digitalisierung personenbezogener Daten wird auch die Überwachung des Arbeitnehmers (AN) erleichtert. Die Kontrolle des Arbeitnehmers in der Informationsgesellschaft ist ein Thema, dass so aktuell ist wie nie zuvor. Fragen, die immer wieder aufkommen, sind beispielsweise, ob wir heutzutage in einer Überwachungsgesellschaft leben und falls dies zutrifft, welche Arten der Überwachung existieren und vor allem wer überwacht wird. Überwachungsmechanismen im Arbeitsverhältnis sind unter anderem Videoüberwachungen, biometrische Zugangskontrollen, Internet und Intranet, E-mail, Personalinformationssysteme und Arbeitszeiterfassung. Weil ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz fehlt, ist die Grenze der zulässigen Überwachung durch technische Einrichtungen unklar. Jüngste Schlagzeilen, wie beispielsweise die heimliche Videoüberwachung von Mitarbeitern in LIDL-Märkten oder die Bespitzelung der Mitarbeiter der Deutschen Bahn durch technische Überwachungseinrichtungen, haben bestätigt, dass Arbeitgeber (AG) die Möglichkeit wahrnehmen ihre Mitarbeiter zu überwachen und auszuspionieren. Damit greifen Arbeitgeber in die Privatsphäre des Arbeitnehmers ein und verletzen ihre informationelle Selbstbestimmung, d.h. die eigene Bestimmung darüber, wie der Arbeitnehmer mit seinen persönlichen und privaten Informationen umgeht und an wen er sie weitergibt und zur Verfügung stellt. Der Arbeitnehmer wird zunehmend ¿gläsern¿, d.h. transparent und durchsichtig und somit gegenüber dem Arbeitgeber zerbrechlich. Die Videoüberwachung ist lediglich ein Beispiel für eine technische Einrichtung zur Überwachung der Arbeitnehmer. Daneben können regelmäßig im Betrieb eingesetzte Kommunikationseinrichtungen wie z.B. Internet und Telefon zur Überwachung genutzt werden. Diese Einrichtungen ermöglichen es dem AG ebenso, die Leistung und das Verhalten von Mitarbeitern zu kontrollieren, obwohl der eigentliche Zweck dieser Einrichtungen lediglich dem Unternehmensziel dienen sollte. Ein eindeutiges Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz liegt zurzeit nicht [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.09.2020
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Ortung von Mitarbeitern durch Handy und GPS-Nav...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Die kürzlich Enthüllten Skandale in verschiedenen Unternehmen haben gezeigt, dass der Arbeitnehmerdatenschutz dringend überarbeitet werden muss. In vielen Unternehmen werden Mitarbeiter nicht nur bespitzelt sondern auch ganz offiziell überwacht. Inwieweit ist der Arbeitnehmerdatenschutz in Verbindung mit verschiedenen Überwachungsmöglichkeiten gerechtfertigt? Diese Frage stellen sich zur heutigen Zeit nicht nur die Beschäftigten, die bereits selbst und meistens auch ganz offiziell betroffenen sind, sondern auch Arbeitnehmer die Angst vor einer solchen Überwachung in ihrem Unternehmen haben. Zu beachten bei einer Mitarbeiterüberwachung sind die individuellen Rechte der Arbeitnehmer, Mitbe- stimmungsrechte des Betriebsrates sowie die allgemein geltenden Datenschutzgesetze. Je nach Art und Weise der Überwachung sind unterschiedliche Punkte zu beachten. Es gibt viele verschiedene Überwachungsmethoden. Das wohl häufigste Instrument ist die Videoüberwachung. Spannend wird es aber bei der Ortung von Mitarbeitern über GPS-Navigationssysteme und Handy. Diese Methode wird häufig bei mobilen Arbeitnehmern angewandt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.09.2020
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Videoüberwachung am Arbeitsplatz
34,99 € *
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Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 1,0, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben der Kontrolle der Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen und der Wahrnehmung des Hausrechts dient die Videoüberwachung zumeist auch der Strafprävention und -aufklärung. Grundsätzlich hat jeder Einsatz von Videokameras in internen sowie in öffentlich zugänglichen Arbeitsräumen die Anwendung unterschiedlicher rechtlicher Regelungen zur Folge. Setzt der Arbeitgeber ein Videoüberwachungssystem ein und werden Arbeitnehmer von der Kamera erfasst, so führt deren Einsatz in jedem Fall zu einer Beschränkung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Arbeitnehmer. Dabei spielt die Eingriffsintensität eine entscheidende Rolle. Der Arbeitgeber kann sich ebenfalls auf grundrechtlich geschützte Interessen berufen, die er als Rechtfertigungsgründe für den Einsatz der Kamera am Arbeitsplatz geltend machen kann. Nach der Rechtsprechung des BAG kommt es auf eine Abwägung zwischen der Intensität des Eingriffs in das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers einerseits und den berechtigten Interessen des Arbeitgebers andererseits an. Die wichtigste gesetzliche Vorgabe ist das BDSG, das gem. 1 Abs. 2 Nr. 3 BDSG auch auf private Arbeitgeber Anwendung findet. Für die Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen bietet das BDSG mit 6b BDSG eine spezielle Erlaubnisnorm. Diese ist zu beachten, wenn der Arbeitgeber eine Videoüberwachung z. B. in Verkaufsräumen und Schalterhallen beabsichtigt. Eine analoge Anwendung des 6b BDSG auf die Videoüberwachung nicht öffentlich zugänglicher Arbeitsplätze scheidet allerdings aus. In diesem Fall stellt sich die Frage nach der Anwendbarkeit des 28 BDSG und des neuen 32 BDSG. Letzterer soll allerdings das wiedergeben, was in der Rechtsprechung schon jetzt anerkannt ist und stellt somit - wie schon 28 BDSG zuvor - keine spezielle Erlaubnisnorm für die Videoüberwachung am nicht öffentlich zugänglichen Arbeitsplatz dar. Des Weiteren können i. S. d. 4 Abs. 1 BDSG neben der Einwilligung der Arbeitnehmer die Notwehrrechte gem. 227 BGB und 32, 34 StGB sowie kollektivrechtliche Vereinbarungen die Videoüberwachung rechtfertigen. Besteht im Unternehmen ein Betriebsrat, ist das Mitbestimmungsrecht nach 87 Abs. 1 BetrVG zu beachten. Von grundlegender Bedeutung ist dabei 75 Abs. 2 S. 1 BetrVG, der das Persönlichkeitsrecht der Arbeitnehmer schützt. Weiterhin können Videoaufzeichnungen im Fall eines Arbeitsgerichtsprozesses im Wege des Augenscheinbeweises in den Prozess eingeführt werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.09.2020
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